Ein rechter Steirer

Steiermark Politik | HERWIG G. HÖLLER und GERLINDE PÖLSLER | aus FALTER 42/05 vom 19.10.2005

VERLAGE Den Stocker-Verlag überhäufte die Politik trotz ewiggestriger Publikationen mit Ehrungen. Verlagsleiter Wolfgang Dvorak-Stocker wurde nun wegen Wiederbetätigung angezeigt. 

Seit der Gründung 1917 ist die Ausrichtung des Leopold Stocker Verlags beim Alten geblieben: Im Bescheid, in dem Leopold Stocker seinerzeit die Konzession erteilt wurde, ist die Rede von "landwirtschaftlichem Schrifttum" als Hauptzweig, aber auch von "deutschvölkischem Schrifttum". Letzteres brachte dem "national" denkenden Wolfgang Dvorak-Stocker Vorwürfe von Antisemitismus, Rassismus und zuletzt sogar eine Anzeige wegen Wiederbetätigung seitens der Grünen ein. Selbst die Kleine Zeitung fragte, ob es angemessen sei, dass der Verlag das steirische Wappen führt.

  Die familiäre Tradition wird im Hause Stocker groß geschrieben. Porträts des Verlagsgründers Leopold, seiner Kinder Ilse und Wolfgang hängen an den Wänden des Büros von Verlagsleiter und Gründer-Enkel Wolfgang Dvorak-Stocker. Mutter


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