STADT LAND

Steiermark Politik | aus FALTER 42/05 vom 19.10.2005

BURSCHENSCHAFTEN Wie die Grazer Grünen aufgezeigt haben, fördert die Stadt Graz Burschenschaften, die vom Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes als "Vorfeldorganisationen des Rechtsextremismus" eingestuft wurden mit öffentlichem Geld. Trotzdem hat die Grazer FPÖ im Jahr 2004 die Burschenschaft Arminia mit 683 Euro unterstützt. "Keine Kleinigkeit", findet die grüne Gemeinderätin Christina Jahn. Vor allem, wenn man bedenke, dass die Arminia das Andenken an Ernst Kaltenbrunner - er wurde als einer der Haupttäter des NS-Vernichtungswerks in Nürnberg hingerichtet - bis heute hochhält. Auch aus dem Kulturressort des Grazer VP-Stadtrats Christian Buchmann gingen tausend Euro an die Arge Burschenschaften. Man habe das Geld für die Ausstellung "Student sein in Graz" bekommen und sei davon ausgegangen, dass ein breiter Zugang zum Thema geschaffen werde.

KUBA Mit kubanischer Musik und einer Zigarre bedankte sich Bürgermeister Siegfried Nagl beim scheidenden KPÖ-Stadtrat Ernest Kaltenegger, der am 25. Oktober in den neuen Landtag einziehen wird. Nicht alles, was aus kommunistischen Ländern komme, sei schlecht, meinte Nagl launig und bedankte sich bei Kaltenegger für 25 Jahre konstruktiver Zusammenarbeit.


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