Unerhört

Steiermark Kultur | JOHANNES FRANKFURTER | aus FALTER 42/05 vom 19.10.2005

MUSIK Die "Stadtoper" von Peter Ablinger im steirischen herbst bietet einen Anlass, über das Hören nachzudenken. 

Ein (Kunst-)Werk im Kopf und doch keine verkopfte Sache: Das ist Peter Ablingers "Stadtoper", deren verschiedene Akte an verschiedenen Orten in Graz aufgeführt werden. Erinnert wird man an ein Stück Concept Art, an die Konzepte und Werke des Fluxus (besonders des John Cage), an eine Wiederholung der "Musique concrete"-Arbeiten des Pierre Schaeffer. Anknüpfungen an die Kunst- und Musikgeschichte des vergangenen Jahrhunderts gibt es sehr viele und doch scheint es eine originäre Sache zu sein, der nichts von Plagiat oder postmodernem Remake anhaftet. Ablingers "Opera/Werke" mit dem Untertitel "Stadtoper" macht vor allem in den zwei Teilen, die in der Helmut-List-Halle stattfanden (und am kommenden Freitag und Samstag, 21. und 22. Oktober, dort noch einmal wiederholt werden) eine spannende und überzeugende (Klang-)Figur.

  Vielleicht liegt das auch daran, dass der Komponist


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