Neigungsgruppe Japan

Steiermark Stadtleben | UDITH SCHWENTNER | aus FALTER 42/05 vom 19.10.2005

LOKALTIPP Das Fujiyama bereitet mit chinesischer Unvoreingenommenheit und ohne Tamtam japanische Tradition direkt am Tisch zu. J

Dass japanische Küche hierzulande bisweilen panasiatisch geführt wird, ist an sich nichts Neues. "Japaner" erweisen sich mitunter ganze gerne als Taiwanesen, manchmal auch Chinesen. Was im Prinzip nicht verboten ist. Andere Köche setzen ja auch auf die Wirkung fremder Gerichte. Und ob das, was da nun serviert wird, tatsächlich puristischer Japanküche entspricht, ist beim allgemeinen Fusionseifer von Küchenchefs ohnehin nicht unbedingt ein Kriterium für gutes Essen.

  Seit beinahe zehn Jahren wird auch im Fujiyama, dem ältesten "Japaner" von Graz, nicht herkunftsbedingt japanisch gekocht. Eine von häufig wechselnden Betreibern geführte Neigungsgruppe von Chinesen ist hier im Dienste von Sushi, Maki und Sashimi umtriebig. Mut wurde auf jeden Fall von Anfang an mit der Ortswahl bewiesen. Das ursprünglich unter dem Namen Tokyo geführte Restaurant hatte


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