Zwischenwelten

Extra | WALTER WEIDRINGER | aus FALTER 42/05 vom 19.10.2005

BEAT FURRER Acht Abende widmet Wien Modern dem österreichischen Komponisten aus der Schweiz: ein eindringliches musikalisches Porträt entlang verschwimmender Grenzen zu Theater, Architektur, bildender Kunst und Literatur - mit spektakulärem Abschluss. 

Durch leiseste Töne größte Aufmerksamkeit erreichen - das ist eine der Maximen von Beat Furrer. Zumindest des Komponisten dieses Namens. Denn dass Furrer durch die Gründung des Klangforum Wien vor zwanzig Jahren dem österreichischen und internationalen Musikleben ein furioses und anhaltendes Fortissimo beschert hat, gehört zu seinen Großtaten als Organisator und Dirigent. Wesentliche Impulse gehen auch vom Lehrer Beat Furrer aus, der seit 1992 an der nunmehrigen Kunstuniversität Graz Komposition unterrichtet. Umso genauer hinhören muss man dafür bei der Musik des 1954 im schweizerischen Schaffhausen geborenen Künstlers, der mit 21 zum Studium bei Roman Haubenstock-Ramati nach Wien kam, blieb und mittlerweile längst als Österreicher


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