"Das Glück des Gelingens"

Extra | MARIE-THERESE RUDOLPH | aus FALTER 42/05 vom 19.10.2005

PETER RUNDEL Der deutsche Dirigent vertritt eine neue, aufgeschlossene Generation seiner Zunft. Bei Wien Modern leitet er gleich drei ganz unterschiedliche Projekte. 

Deutsche Oper Berlin, Biennale von Venedig, Festival d'Automne in Paris, Wien Modern - Peter Rundel dirigiert überall dort, wo Musik auf höchstem Niveau, vor interessiertem Publikum und unter großem medialem Interesse geboten wird. Einladungen der renommierten Veranstalter und Ensembles, aus dem klassischen wie aus dem zeitgenössischen Bereich, erhält er aber nicht nur aufgrund seines Erfolgs, sondern auch deswegen, weil er in seiner Herangehensweise auf ein Miteinander setzt, das weit entfernt ist von dem autoritären Despotentum der alten Pultstars.

  Zu seiner Berufung hat der 1958 in Friedrichshafen Geborene recht spät gefunden: "Ich entschloss mich mit dreißig, Dirigent zu werden. Damals empfand ich den Schritt vom Geiger zum Dirigenten als nicht besonders groß." Das lag unter anderem daran, dass er sich als


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