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Medien | WOLFGANG LUEF | aus FALTER 43/05 vom 27.10.2005

MUSIKINDUSTRIE Während sich legales Filesharing langsam auch in Österreich etabliert, setzt ein heimisches Musikportal auf andere Methoden, um den CD-Absatz anzukurbeln. 

Ein College-Abbrecher stellte im Jahr 1999 den Musikmarkt auf den Kopf. Der 19-jährige Shawn Fanning und seine dezentrale Musiktauschbörse namens Napster machten den illegalen Download von MP3-Dateien zum Volkssport. Die Musikindustrie reagierte mit Klagswellen. Künstler schlossen sich an. Ein Versuch, die Tauschbörse legal fortzuführen, scheiterte. Ungeachtet der unzähligen einstweiligen Verfügungen und Grundsatzurteile gegen das illegale Filesharing ist es bis heute für jedermann einfach, gratis an Musik aus dem Internet zu kommen.

  Gleichzeitig brechen im Musikmarkt seit Jahren die Umsätze ein. "Wir haben versäumt, das Internet und die MP3-Technologie früh genug zu umarmen", sagt einer, der es wissen muss. Harald Büchel, ausgebildeter Patentanwalt, war acht Jahre lang Geschäftsführer von BMG Ariola


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