WELT IM ZITAT

Kultur | aus FALTER 43/05 vom 27.10.2005

Tango zum Schlucken

Linda E. (41): "Tango hat mir so gut getan! Ich fühlte mich sexy, und ich hatte abends mehr sexuelle Energie als sonst. Danach habe ich gut wie ein Baby geschlafen und mich morgens wieder so sexy gefühlt. Ich bin voll Energie und hellwach aufgestanden: Wirklich, es macht mich attraktiv!"

Die erotisierenden Kräfte des Tango können nicht hoch genug eingeschätzt werden. In diesem Fall (Fundstelle: Wiener Bezirkszeitung) wird allerdings nicht der argentinische Tanz, sondern ein Potenzpräparat gleichen Namens angepriesen. Professor Z. (60) zum Thema:

Als Psychologe mit Erfahrung in Sexualtherapie war ich skeptisch, als mir meine Frau auf einer Party zwei Kapseln gab. Ich sagte: "Ja, gut" und hab es wieder vergessen. Zwei Stunden später aber gab es einen klaren Effekt! Ich hab es etwa ein halbes Dutzend Mal genommen und mit einer Ausnahme, als ich völlig erschöpft war, hatte es die gleiche Wirkung. Es ist nicht Viagra, aber meine Erektionen sind jetzt extrahart!

Tiefschnee

Sie ist eine Frau, die durch Stil, Figur, Selbstbewusstsein und lautes, italienisches Auftreten viele Männer fasziniert. Und: Sie ist eine tolle Tiefschneefahrerin.

Christian Niedermeyer schreibt in News über Fiona Grasser-Swarovski und dichtet dieser unabsichtlich (?) ein Drogenproblem an.

Die Theorie des Äthers

Die Körper der vier Frauen verstehen sich als Raum von Möglichkeiten, die sich über die Dauer des Stücks durch sie konkretisieren. (...) Diese Körper sind das Material, das sich vom Subjekt hin zum Objekt entwickelt und dadurch von der Oberfläche des Individuums befreit. Diese von den Subjekten befreiten, aber durchkonstruierten Bewegungsobjekte kondensieren als Erinnerungen im Raum. (...) Die Musik, die Thilges 3 zum Stück entwickeln, orientiert sich an der Theorie des Äthers. (...)

Presseinfo zur Tanzperformance "Sie schaut sie - ungleich einander" im Wuk.


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