STREIFENWEISE

Kultur | MAYA McKECHNEAY | aus FALTER 43/05 vom 27.10.2005

Animals hit the road. Gleich zwei tierische Reisefilme starten diese Woche: Da ist einmal das aufwendig produzierte Dokudram "Die Reise der Pinguine" ("Le Marche de l'Empereur"), für das der französische Biologe Luc Jacquet eine Sippe Königspinguine auf ihrem langen Marsch vom offenen Meer zum geschützten Brutplatz durch die Antarktis begleitete. Wie in der französischen Doku "Le Peuple Migrateur" tritt die Kamera auch hier in Konkurrenz mit ihren gefiederten Subjekten und will partout der bessere Vogel sein: Das Objektiv auf Schnabelhöhe, wird da im Tross gewatschelt oder bäuchlings Eisberge hinabgeglitten, hineingetaucht ins blau-blubbernde Eiswasser, immer Seite an Seite mit den "Artgenossen". Und letztlich kann der Apparat sogar mehr als diese, nämlich fliegen: Ausgeklügelte Kranfahrten und Ballonfahrten ermöglichen Ausblicke, deren Schönheit pressetext-auf, filmkritik-ab nicht zu Unrecht als "atemberaubend" gepriesen wird. Gäbe es nicht die menschelnden Kommentare, die


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