VORWORT

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Steiermark Vorwort | THOMAS WOLKINGER | aus FALTER 43/05 vom 27.10.2005

Denken wir es uns als Übergangszeit. Die Plätze in den Städten und Dörfern des Landes sind wieder wie leer gefegt. Für Wahlkampfveranstaltungen werden sie jetzt längere Zeit nicht gebraucht. Überhaupt hat sich das politische Leben während der letzten Wochen weitgehend in die politischen Büros, Klubs und Kabinette zurückgezogen, um sich ungestört auf die Zukunft vorbereiten zu können. Nach außen gedrungen ist nur das Nötigste. Wer in den Gängen der Burg genau gelauscht hat, hat hinter den dickwandigen Türen das Flüstern der Beamten und Hofräte vernommen, Mutmaßungen über die Zukunft anstellend, über Posten und Karrieren spekulierend, oder das Geräusch, das Sessel machen, wenn sie verrückt werden, das Geräusch von Kartons, die mit Aktenordnern voll gepackt, von Bildern, die ab- und aufgehängt werden.

  In Wirklichkeit wird derzeit in den Parteizentralen und Regierungsbüros in aller Stille und Verschwiegenheit der Relaunch des gesamten Landes vorbereitet. Schade,


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