Knallharter Kalkulierer

Steiermark Kultur | HERWIG G. HÖLLER | aus FALTER 43/05 vom 27.10.2005

KULTURPOLITIK Der Grazer Kulturstadtrat Buchmann verlässt die Stadt und wird Wirtschaftslandesrat. Eine kritische Bilanz. 

Als Christian Buchmann am 27. März 2003 ein Monsterressort aus Wirtschaft, Tourismus, Wissenschaft und Kultur übernahm, lief das Kulturhauptstadtprojekt bereits in vollen Zügen. Zu spät gekommen, konnte der Neokulturpolitiker für die Realisierung von Graz 2003 nicht mehr gelobt werden. Im Gegenteil: Der studierte Betriebswirt sah sich im Laufe des Jahres 2003 zunehmend mit dem Vorwurf konfrontiert, die städtische Kulturpolitik habe sich nicht um eine geforderte "Nachhaltigkeit" gekümmert. 2004 scheiterte Buchmann auch mit der von der ÖVP betriebenen Beteiligung der Stadt Graz an neugegründeten Strukturen des Landes Steiermark wie der Kultur Service GmbH. Oder mit der Fusion der Graz 2003 GmbH mit dem Stadtmuseum. Im Falter-Gespräch schiebt der scheidende Kulturstadtrat den schwarzen Peter dafür seinem roten Gegenüber, Finanzstadtrat Wolfgang Riedler, und


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