Brennen muss Graz

Steiermark Kultur | TIZ SCHAFFER | aus FALTER 43/05 vom 27.10.2005

LITERATUR Die Veranstaltung "Schreibfieber - Eine Stadt brennt" im steirischen herbst will dramatische Impulse in Graz fördern. 

Mehr Mut zum literarischen Experiment! Das fordert Edith Draxl, und sie möchte jungen Autorinnen und Autoren, die sich noch in einem frühen Stadium ihrer Entwicklung befinden, ein adäquates Arbeitsumfeld bieten. Deshalb hat Draxl - tätig beim Kulturverein uniT an der Uni Graz, gemeinsam mit Riki Winter vom Literaturhaus das Projekt "Schreibfieber - Eine Stadt brennt" ins Leben gerufen.

  Jahrelang ächzten und keuchten Jungdramatiker dieser Stadt unter dem schweren Erbe von Wolfgang Bauer und Werner Schwab. Keine Verortung der jungen Szene geschah ohne diesen Querverweis. Glaubt man Draxl, beginnt sich diese Sichtweise langsam aufzulösen: "Man muss sich von der Glorifizierung der Vergangenheit endlich verabschieden", sagt sie im Gespräch mit dem Falter. Tatsächlich konnte beispielsweise Shootingstar Johannes Schrettle achtbare Erfolge einfahren. Aufführungen


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