Gefangen und geehrt

FRANZ NIEGELHELL | Steiermark Kultur | aus FALTER 43/05 vom 27.10.2005

AUSSTELLUNG Lev Termens abenteuerlichem Leben zwischen Musik und Militärtechnologie ist eine Ausstellung gewidmet. 

Wenn das Raumschiff Enterprise durchs All segelte, dann hörte man immer auch diese schwerelose Musik. Dem Erfinder des Theremin, das ist jenes Instrument, das diese kosmischen Klänge erzeugt, ist unter dem Titel "Graz-Moskau-Graz" eine Ausstellung im Grazer Dom im Berg gewidmet. Lev Termen hat ein abenteuerliches Leben zwischen Musik, Physik und Militärtechnologie geführt. Die Erfindung des Theremin im Jahr 1919, des ersten wirklich benutzbaren elektronischen Musikinstruments - es wird ohne jede körperliche Berührung gespielt, ist dabei nur ein Aspekt.

  Termen wurde in Sankt Petersburg geboren, studierte dort Cello und anschließend Physik. In den Zwanzigerjahren entwickelte er die Idee des Fernsehens weiter und erfand ein Gerät, mit dem man bewegte Bilder übertragen konnte. Dieses wurde unter dem Namen "Das elektrische Weitsehen" unter Verschluss gehalten und

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