Knecht

Break on through to the other Side

Politik | DORIS KNECHT | aus FALTER 44/05 vom 02.11.2005

Süß: Wie kürzlich Sugar B im Radio war. Ich erholte mich eben in der Badewanne von einem total netten und hurenanstrengenden mehrtägigen Verwandtschaftsbesuch, der Kinder einschloss und uns deshalb auch in den Prater geführt hatte: Und ich kann ja wahnsinnig gut ohne den Prater leben. Also ohne den lustigen Teil. Besser: Ich konnte; es enthält der Prater nämlich, wie nun auch meine Kinder wissen, Ponys und kleine Autos auf Schienen. Hurra. Ich fürchte, dieser Kelch wird jetzt sehr regelmäßig nicht an uns vorübergehen. Da müssen wir jetzt durch. Und da wird auch Sugar B bald durchmüssen. Denn Sugar B, eingeladen wegen des zehnjährigen Dub Clubs im Flex, wurde von der FM4-Moderatorin mit etwas Höflichem in der Art von Allesgutezumjubiläum begrüßt, und Sugar B sagte: Danke, ich kann's brauchen, weil ich hab jetzt einen kleinen Sohn.

  Wo alle - nennen wir sie mal - Normalen sagen: Ö, geht's dem noch? Und alle Bekinderten: Haha, welcome to the other side. Weil im Radio gleich


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