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Medien | STEFAN APFL | aus FALTER 44/05 vom 02.11.2005

ORF Eine geplante Gesetzesnovelle bereitet den Weg für den öffentlich-rechtlichen Sportkanal. Tatsächlich wird der ORF damit nur ein weiteres Mal im Wettkampf mit den Privaten gestärkt. 

Das ORF-Gesetz strotzt vor hehren Worten. Da ist die Rede von Menschenwürde, Gleichberechtigung, Vielfalt oder Qualität. Demnächst wird ein besonderer Begriff hinzukommen: Sportspartenprogramm. Vor zwei Wochen hat die Regierung einen Initiativantrag eingebracht - die entsprechende Gesetzesnovelle dürfte nicht mehr lange auf sich warten lassen. Darin heißt es, der "Österreichische Rundfunk hat für ein Fernseh-Spartenprogramm im Bereich Sport zu sorgen". Als Sender muss TW1 herhalten. Der Spartenkanal wird im Versorgungsauftrag festgeschrieben. Kabelanbieter müssen das Programm deshalb gratis einspeisen. Ob sie wollen oder nicht.

  Kommt also ein Sport-ORF3, während die anderen beiden Sender von Leibesübungen aller Art verschont bleiben? Weder noch. "In Wirklichkeit ist nicht geplant, sehr


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