TECHNOVISIONEN

Wer Visionen hat, braucht keinen Arzt

Steiermark Politik | aus FALTER 45/05 vom 09.11.2005

Es ist niemals auszuschließen, dass sich in der elektronischen Musik wieder Revolutionäres ereignet", meint Christian Höller. Höller ist Redakteur und Mitherausgeber des Kunstmagazins springerin, nebenbei auch Popexperte. Gemeinsam mit dem Medienturmbetreiber Sandro Droschl und dem Poptheoretiker Harald Wiltsche hat er den Sammelband Techno-Visionen. Neue Sounds, neue Bildräume herausgegeben. Ausgangsbasis des Werkes ist die Arbeit des Grazer Medienturms, der es sich seit 2000 zur Aufgabe gemacht hat, avancierte Zugänge zu medialen Techniken im Bereich der zeitgenössischen Kunst zu fördern. Der Schwerpunkt der Tätigkeit lag dort bisher am Schnittpunkt zwischen digitalen Sound- und Bildwelten, umgesetzt durch Sound Art, Laptop-Acts und Grafik/Video-Performances. Das Werk setzt sich einerseits auf sehr theoretische Weise mit den Interaktionsmöglichkeiten von Sound/Musik und der visuellen Ebene auseinander, andererseits gibt es auch historische Abhandlungen zur Technokultur/Elektronik


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