Engel und Antennen

Steiermark Kultur | KERSTIN BARNICK-BRAUN | aus FALTER 45/05 vom 09.11.2005

KUNST Energiezentren der Erde und andere utopische Architekturentwürfe von Ilya und Emilia Kabakov sind bei den Minoriten zu sehen. 

Ende der 1950er-Jahre begann Ilya Kabakov in Moskau mit seiner inoffiziellen künstlerischen Tätigkeit. Dabei entwickelt er literarische und gezeichnete Ideen von Räumen. Durch die Zusammenarbeit mit seiner Frau Emilia seit 1989 wurde seine Arbeit zunehmend hin zu Modellen und durchgeplanten Bauwerken geführt, von denen einige bereits realisiert wurden.

  Die Grazer Ausstellung jedoch - kuratiert vom Leiter der Kunsthalle Bielefeld Thomas Kellein - konzentriert sich auf die "nicht verwirklichten Projekte" der Kabakovs, die in Zeichnungen und Texten, vielfach auch in detaillierten Holzmodellen vorliegen. Der Großteil der Projekte ist für bestimmte Städte entstanden, ein paar beziehen sich auf städtische Lebensbedingungen. Bestehende architektonische Räume erfahren in ihnen eine Uminterpretation durch Kunst, sie erhalten einen neuen Sinn, wie die


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