PRESSESCHAU

Medien | NINA HORACZEK | aus FALTER 45/05 vom 09.11.2005

Schön, wenn diskriminierte Gesellschaftsgruppen gemeinsam für ihre Rechte kämpfen. "Ich will Vorurteile gegen Schwule und Aristos abbauen. Irgendwie gehören wir zusammen - oder vielleicht auch nicht", verrät Teresa von Auersperg, "Engel der Schwulenszene und noch dazu eine echte Prinzessin", dem Kurier. Diese Enthüllung ist dem Blatt gleich eine Seite wert. Denn Auersperg hat natürlich nicht nur einen "allerbesten schwulen Freund", sondern sie "durchbricht die Grenzen österreichischer Blaublüter" - und zwar im Rokokokostüm bei der "Royal Tea Dance Party". Damit will sie "in ihren Kreisen Vorurteile abbauen und sich umgekehrt völlig unprinzessinnenhaft unters normale Volk mischen". Etwas ist der 23-Jährigen schon gelungen: "Teresa von Auersperg freut sich", schreibt der Kurier, "dass ihre Eltern ,bis zu einem gewissen Grad sehr offen sind' und ihre neuen Freunde bereits kennen gelernt haben". Es gibt aber noch einiges zu tun. "Vielen Aristos fehlt die Offenheit", klagt Auersperg. Wenigstens in diesem Punkt unterscheidet sich die Prinzessinnenwelt nicht von den Normalos. 


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige