"Wir suchen die Essenz"

Kultur | GERHARD STÖGER | aus FALTER 45/05 vom 09.11.2005

MUSIK Genau zwanzig Jahre nach ihrem Durchbruch kommen a-ha mit ihren größten Hits und einem gelungenen neuen Album in die Stadthalle. Mit dem "Falter" sprachen die norwegischen Achtzigerjahrepopstars über falsches Image und echte Gefühle, die Komplexität von Spinnennetzen, Fluch und Segen von "Take On Me". 

Sie haben weltweit mehr als dreißig Millionen Platten verkauft, waren 63-mal in insgesamt 27 Ländern an der Spitze der Charts, haben ein James-Bond-Titelstück produziert ("The Living Daylights") und sind für 196.000 zahlende Besucher bei einem einzelnen Konzert (Rio de Janeiro, 1991) im Buch der Rekorde vermerkt. Ähnlich außergewöhnlich wie diese Zahlen ist die Geschichte hinter a-ha. Das Trio kam aus dem damaligen Pop-Niemandsland Norwegen, schrieb seine gerne tief in Melancholie getauchten Stücke selbst, machte sich auch sonst nicht unbedingt zum Affen - und wurde doch zu einer der erfolgreichsten Bands der Achtzigerjahre. Ihre im Herbst 1985 veröffentlichte Debütsingle


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige