WIEDER AM MARKT

Salz von den Bäumen

Stadtleben | aus FALTER 45/05 vom 09.11.2005

Die Japaner haben sich ja schon viel Seltsames einfallen lassen, und die Salzpflaumen namens "Umeboshi" zählen da zweifellos dazu: Es handelt sich dabei um kleine Wildpflaumen, die nach der Ernte mit viel Salz für zwei Monate in Fässer eingelegt werden. Die Folge ist eine Milchsäuregärung, dann werden die Früchte sonnengetrocknet und dann mit Shiso-Blättern, die ebenfalls eingesalzen waren, schichtweise eingelegt und bis zu zwei Jahre lang gereift. Das Ergebnis ist erstens eine rosa Farbe und zweitens die Tatsache, dass diese Salzfrüchte wahnsinnig gesund sind. Der erste Biss ist wirklich sehr salzig, dann geht's aber. Umeboshi reinigen, sind gut für die Verdauung, regen den Appetit an, helfen bei Schwangerschaftsübelkeit und Kater - und schmecken ziemlich gut.

Umeboshi, um E 6,30/100 g bei Naturkost St. Josef, 7., Zollergasse 26


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