Alles Gute?

SIEGLINDE K. ROSENBERGER | Vorwort | aus FALTER 46/05 vom 16.11.2005

KOMMENTAR Seit fünf Jahren gibt es nun die globalisierungskritische NGO Attac in Österreich - eine Bilanz.

Attac, die globalisierungskritische NGO mit dem eher aggressiv klingenden Namen, der so gar nicht den Intentionen der Langfassung entspricht ("Association pour une Taxation des Transactions financiers pour l'Aide aux Citoyens - Verein für eine Besteuerung von Finanztransaktionen zum Wohle der Bürger"), feierte in Österreich kürzlich ihr fünfjähriges Bestehen. Ausgehend von Frankreich 1998 hat sich die Attac-Bewegung, nach Eigendarstellung in mehr als fünfzig Staaten, wohl etabliert. Trudelnde Finanzmärkte und folglich die Forderung nach der Tobin-Steuer auf Finanztransaktionen waren die Anfänge. Seither hat sich die thematische Ausrichtung erweitert, verändert, was Chance und Stärken impliziert, aber auch Probleme der politischen Positionierung birgt.

  Was aber hat Attac bislang erreicht, was ist aus Attac in diesen Jahren geworden? Attac ist ein Netzwerk, das "im Nutzen

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