Arbeitsplatz: Mariahilfer

Politik | JULIA ORTNER | aus FALTER 46/05 vom 16.11.2005

JUGENDARBEIT Mit einem neuen Projekt wollen Streetworker den alten Wickel zwischen Geschäftsleuten und Punks auf der Mariahilfer Straße befrieden. 

Schnorren, das ist ihr Job. Die Mariahilfer Straße, das ist ihr Arbeitsplatz. Freizeit, das ist Abhängen im Esterházypark. Auch Punks haben einen geregelten Arbeitstag, erzählt Silvia Kremsner. Die Sozialarbeiterin hat viele aus der Wiener Szene kennen gelernt. Einige hat sie im neuen Dokumentarfilm "Schnelles Geld" wiedererkannt, einem Streifen über das Leben und die Träume der Punks von der Mariahilfer Straße (siehe auch Seite 62). Wie den jungen Mann, der vom Leben auf der Straße krank war, aber Hilfe trotzdem nicht annehmen wollte. Der 25-Jährige hat die Filmpremiere nicht erlebt. "Er ist vor zwei Wochen gestorben", sagt Kremsner.

  Kein leichter Job, den die Sozialarbeiter von "aXXept" haben. Das vierköpfige Team arbeitet in einem Bereich, der für die Sozialarbeit noch Neuland ist: in der Punkszene. Das Pilotprojekt der Wiener


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