Kommentar

Schottenberg: Was bisher geschah

Kultur | WOLFGANG KRALICEK | aus FALTER 46/05 vom 16.11.2005

Seit Michael Schottenberg Volkstheaterdirektor ist, sind die Programmhefte bunter, aber auch teurer geworden. Unter Emmy Werner waren sie einheitlich dunkelblau gestaltet und gratis, unter dem neuen Chef leuchten die Hefte in verschiedenen Neonfarben und kosten 1,30 Euro. Das dürfte programmatisch zu verstehen sein: Das Volkstheater bekennt Farbe. Und: Es wird einem nichts mehr geschenkt.

Schottenbergs 100-Tage-Frist ist zwar noch nicht verstrichen, aber nach der vierten von neun Saisonpremieren ist es an der Zeit, eine erste Bilanz zu ziehen: Was hat sich am Volkstheater - abgesehen von den Programmheften - verändert?

Erstens: Es gibt neue Gesichter zu sehen. Schottenberg hat einen Haufen neuer Schauspielerinnen und Schauspieler engagiert und dabei eine sichere Hand bewiesen. Neben Stars wie Silvia Fenz, Beatrice Frey oder Heribert Sasse machen auch schräge Typen wie Andy Hallwaxx oder Christoph Krutzler und die ganz Jungen gute Figur. Überhaupt hat man das Gefühl, dass das Haus einen


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