Harry Potters Nachfahren

Kultur | THOMAS AISTLEITNER | aus FALTER 46/05 vom 16.11.2005

LITERATUR Christopher Paolini und Jonathan Stroud bedienen mit fetten Fantasytrilogien den Markt, den "Harry Potter" erschlossen hat - und verkaufen ihre Romane in Millionenauflagen. 

Begonnen hat es für beide mit dem "Herrn der Ringe". Der eine hat seinen Tolkien genau gelesen und war begeistert. Während er noch mehr Fantasybücher verschlingt, schreibt er selbst eines: der Amerikaner Christopher Paolini. Der andere war genauso hingerissen, aber je mehr Fantasy er las, desto langweiliger wurde ihm dabei. Viele Jahre später schreibt er den vielleicht ersten Fantasyroman, in dem der Schmäh rennt: der Engländer Jonathan Stroud.

  Und weil ein gewisser Harry Potter dafür gesorgt hat, dass Wälzer von 500 Seiten und mehr heute ein Teen-Gadget sind wie iPod und PSP (Play Station Portable), haben sowohl Paolini als auch Stroud fette Dreiteiler geschrieben und auch einen Verlag gefunden, der sie druckt - sogar denselben. Der verkauft ihre Bücher in Auflagen, die zwar keine Rekorde brechen


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