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Kultur | SEBASTIAN FASTHUBER | aus FALTER 46/05 vom 16.11.2005

MUSIK Madonna bittet noch einmal zum Tanz, hinterlässt mit dem trashigen Album "Confessions on a Dancefloor" aber einen schalen Nachgeschmack. 

Ich will, dass die Leute von ihren Sitzen aufspringen, denn auf meinem Album geht es darum, nonstop eine gute Zeit zu haben." Ein Satz, der ein bisschen Angst macht. Und er stammt leider nicht von Gerry Friedle, der notorischen Stimmungskanone DJ Ötzi, sondern aus dem Mund von Madonna Louise Ciccone, die der Welt seit über zwanzig Jahren als mehr oder weniger beständig aufregendster Popsuperstar gilt. Bisher zu Recht.

  Mit dem Eingangszitat wäre über den wummernden Generalangriff auf Großraumdisco-Tanzflächen, den das neue Madonna-Album "Confessions on a Dancefloor" unternimmt, im Prinzip auch schon wieder fast alles gesagt - wenn jemand anderer als Madonna dahinterstünde. Weil die US-amerikanische Sängerin aber in den vergangenen zwanzig Jahren von enthusiastischen Kritikern unter anderem als Mutter einer geschäftstüchtigen Form


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