NÜCHTERN BETRACHTET

Mein persönlicher Dank an Henkel

Kultur | aus FALTER 46/05 vom 16.11.2005

Seit geraumer Zeit komme ich - aus nicht restlos geklärten Gründen - in den Genuss, mit den jeweils jüngsten Produkten der Firma Henkel versorgt zu werden. Offenbar bin ich in den Entscheidungsträgeradresssatz der Marketingabteilung gerutscht, und am liebsten stelle ich mir vor, dass es die Adresssatzverwaltungsbeauftragte selbst war, die mich bei einem der halbjährlich erfolgenden Adresssatzerweiterungsmeetings für Osteuropa in einem gediegenen, aber nicht übermäßig schicken Hotel in Wien, Prag oder Budapest auf die Liste reklamiert hat - offiziell, weil ich als stellvertretender Chefredakteur einer polithedonistischen Stadtpostille eine zielgruppenrelevante Position einnehme, in Wahrheit aber, weil sie meine Kolumnen so gern liest. Es vergehen keine zwei Wochen, in denen nicht eines der sofort identifizierbaren Henkel-Pakete eintrifft, denen ich dann unter unterschiedlich dichtem Begleitgestöber von Verpackungsmaterial die neuesten Hervorbringungen dieses Konzerns entberge.


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