BILDERBUCH

Kultur | aus FALTER 46/05 vom 16.11.2005

Nicht nur Friederike Mayröcker ist notorisch schlecht im Zimmeraufräumen, auch das Atelier des aus Irland gebürtigen und in England lebenden Malers Francis Bacon bediente den Mythos vom kreativen Chaos auf beeindruckende Weise. Über drei Jahrzehnte lang, von 1961 bis zu seinem Tod im Jahr 1992, arbeitete Bacon in Reece Mews 7 an den Bildern, die zu den berühmtesten und aufregendsten des vergangenen Jahrhunderts zählen. Die Kuratorin Margarita Cappock hat maßgeblich dazu beigetragen, dass Bacons Atelier archiviert und originalgetreu in Dublin wieder aufgebaut wurde. Wer keine Gelegenheit hat, dorthin zu fahren, kann in dem vorliegenden Bildband auf Spurensuche gehen.

Margarita Cappock: Francis Bacon. Spuren im Atelier des Künstlers. München 2005 (Knesebeck). 256 S., 400 Farbfotos, Fotos in Duotone, E 51,40 / K. N.


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