WIEDER AM MARKT

Die Bohne unter den Bohnen

Stadtleben | aus FALTER 46/05 vom 16.11.2005

Bohnen gibt es zahlreiche, keine Bohne aber ist wie die Käferbohne, vor allem dann, wenn die Käferbohne aus der Steiermark kommt und noch dazu frisch ist, so wie derzeit gerade. Klar kann man auch getrocknete Käferbohnen über Nacht einweichen und erst dann zum unnachahmlichen Käferbohnensalat machen, aber die hohe Schule ist es, sie frisch zu verarbeiten: mit Lorbeerblatt und eventuell Thymian zwanzig bis dreißig Minuten kochen, die frische Bohne nimmt Aromen gerne auf; erst dann salzen, pfeffern, mit rotem Zwiebel (gehackt oder Ringe nach Belieben) und gutem Apfelessig vermengen. Einwirken lassen. Kürbiskernöl erst zum Schluss dazu, da das Öl die Poren versiegelt, dann dafür reichlich, eventuell auch etwas Rahm dazugeben. Sich des Schilchers wieder einmal entsinnen.

Frische Käferbohnen, um E 6,-/kg bei Loacker, 3., Rochusmarkt 21


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