CHRONOLOGIE DER VERFAHREN

Knochenarbeit in Herberstein

Steiermark Politik | aus FALTER 46/05 vom 16.11.2005

Seit vielen Jahren beschäftigt der Fall Herberstein schon die Politik, seit einigen Monaten außerdem Gerichte und Finanzbehörden. Seit gut einem Jahr ist auch der steirische Landesrechnungshof dabei, die vom Land an Schloss und Tierpark Herberstein geflossenen Millionenförderungen und grundsätzlich die Gebarung der "Tier- und Naturpark Herberstein OEG" zu durchleuchten, über die diese Förderungen ab 2001 regelmäßig abgewickelt wurden. In einem Rohbericht, der bereits kurz nach Eintreffen in den Regierungsbüros am 3. August 2005 an die Öffentlichkeit gelangte, erhob der Rechnungshof bereits massive Vorwürfe, sowohl was die Konstruktion und das praktisch fehlende Controlling der Landesförderung anlangte - insgesamt 6,9 Millionen Euro zwischen 1983 und 2004, zuletzt in Form einer stillen Beteiligung - als auch die Abwicklung einiger Förderungen durch Herberstein. Von Privatentnahmen aus dem Unternehmen - auch in Zeiten "angespannter Liquidität" - war die Rede, von der doppelten


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