"Kulturpolitik durchsetzen"

Steiermark Kultur | GERLINDE PÖLSLER | aus FALTER 46/05 vom 16.11.2005

FÖRDERUNGEN Das neue steirische Kulturförderungsgesetz ist ambitioniert. Aber wird es auch so gehandhabt werden? 

Was kann, was soll ein Kulturpolitiker tun dürfen?" Darüber denkt im Moment Kurt Flecker (SPÖ), als Kulturlandesrat nagelneu im Amt, angesichts des neuen Kulturförderungsgesetzes nach. Auch er befürwortete dessen Beschluss im Mai, jetzt aber "will ich es nicht so uneingeschränkt". Prinzipiell findet er die größeren Mitbestimmungsrechte der Kulturszene schon richtig. Anderseits will er selbst die Dinge in die Hand nehmen und ringt noch um seine Rolle in dem Spiel.

  Ansonsten wird das neue Gesetz, das am 1. Dezember in Kraft tritt, von allen Parteien wie auch von Betroffenen so einhellig wie selten gelobt. Gelungen ist dies, weil Kulturvertreter bei seiner Entstehung eingebunden waren. Gegenüber dem alten, noch aus dem Jahr 1985 stammenden Gesetz macht es gleich in mehreren Punkten große Sprünge: Es sieht transparentere und schnellere Fördervergaben und mehr Mitbestimmung


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