Weiß oder blau?

Steiermark Politik | THOMAS WOLKINGER | aus FALTER 47/05 vom 23.11.2005

POLIZEI Die Staatsanwaltschaft hat das Amtsmissbrauchverfahren gegen zwei Drogenfahnder eingestellt. Eine Anklage hätte niemandem geschadet. 

Fast ein Jahr lang haben Gericht und Staatsanwaltschaft erhoben und Dutzende Zeugen einvernommen. Vergangene Woche hat sich die Oberstaatsanwaltschaft Graz nun der Meinung der Staatsanwaltschaft angeschlossen und das Verfahren gegen zwei steirische Drogenfahnder wegen Amtsmissbrauchs und Körperverletzung eingestellt. Die Vorwürfe, die von einer ganzen Reihe von Personen aus dem steirischen Drogen- und Rotlichtmilieu gegen die Beamten des jetzigen Landespolizeikommandos erhoben worden waren, waren äußerst gravierend (siehe Falter 25 und 26/05). Demnach soll vor allem einer der beschuldigten Polizisten - noch als Gendarm - wiederholt rohe Gewalt und massive Drohungen angewendet haben, um zu Geständnissen zu kommen. Unter anderem habe er Beschuldigte bei der Einvernahme dazu genötigt, in der "Schranz-Hocke" auszuharren, also in Sitzstellung mit


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