AUFGEBLÄTTERT

Kultur | SEBASTIAN FASTHUBER | aus FALTER 47/05 vom 23.11.2005

Listen, Listen, Listen - von Nick Hornby bis Stuckrad-Barre erfreuten sie sich zuletzt auch in der schönen Literatur großer Beliebtheit. Sie sorgen für ein wenig Ordnung im Chaos, können zu Nachschlagezwecken konsultiert werden und sind nicht zuletzt als prickelnder Partytalk für Semi-Autisten nicht zu unterschätzen. Reichlich Konversationsstoff bieten gleich zwei Neuerscheinungen. Das dickere und ergiebigere stammt von dem US-amerikanischen Geschwisterpaar David Wallechinsky & Amy Wallace, das das bereits 1977 erschienene Original "Das große Buch der Listen" von Grund auf überarbeitet und mit dem Untertitel "Wissenswertes, Kurioses und Überflüssiges" versehen hat. Das trifft die Sache gut, wobei die Herausgeber den Schwerpunkt vor allem auf die beiden Letzteren gesetzt haben: Wer sich mit dem Schmöker auf die "Millionenshow" vorbereiten will, hat eher danebengegriffen, dafür bietet das Buch aber eine Menge Erstaunliches aus der Schatzkiste des nutzlosen Wissens. Einen bizarren


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