Liebe Leserin, lieber Leser!


KLAUS NÜCHTERN
Vorwort | aus FALTER 48/05 vom 30.11.2005

Warum schlägt Uncle Frank, dem reichen Verwandten aus Kanada, eigentlich nicht ständig Liebe, Dankbarkeit und Bewunderung entgegen? Er will schließlich nur sein Geld loswerden, nachdem er Arbeitsplätze geschaffen, den Wohlstand vermehrt, den Fußball gefördert hat. Aber wer dankt es ihm? Frank Stronach ist gekränkt. Und er hat seinem Engagement für den österreichischen Fußball nun ein klares Ablaufdatum verpasst. Gerald John hat sich mit dem verhatschten Verhältnis zwischen Stronach und dem Land seiner Herkunft auseinander gesetzt (Seite 8). Dass John Austrianer ist, macht a) das Leben (für John) auch nicht leichter und muss b) der Korrektheit halber hier erwähnt werden.

Apropos Fußball. Für den ist auch Campino, Frontmann der Toten Hosen, anfällig. Wenn zum Beispiel ein wichtiges Spiel und der erste Geburtstag des Sohnes kollidieren, an den er sich doch später eh nicht wird erinnern können, dann ist die Entscheidung klar. Gerhard Stöger hat Campino im Erzherzogzimmer des

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