Der Esel und die Möhre

Kultur | GERHARD STÖGER | aus FALTER 48/05 vom 30.11.2005

MUSIK Die Toten Hosen haben im Burgtheater ein "Unplugged"-Album aufgenommen. Ein Gespräch mit Sänger Campino über irre Theaterhäuser, Energie als Selbstschutz, erhellende Kirchenbesuche, Angela Merkel, Live 8 und die Lieblingslieder seines Sohnes. 

Anfang September spielten die Toten Hosen als vierter deutscher Act nach Herbert Grönemeyer, den Fantastischen Vier und Die Ärzte für die "Unplugged"-Reihe des Fernsehsenders MTV - und zwar im Burgtheater. Das leidenschaftliche und erfreulich unstumpfe Konzert (siehe Kasten) überzeugte selbst Skeptiker. Beim Interview im Erzherzogzimmer des Theaters sprach Andreas Frege alias Campino, der 43-jährige Sänger des Düsseldorfer Punkrockkonzerns, mit dem Falter über Gott, die Welt und das neue Album.

Falter: Ist "Unplugged" die erste Hosen-Platte, die auch Ihr knapp zweijähriger Sohn zu hören bekommt?

Campino: Es ist die erste, die er wirklich zur Kenntnis nimmt, weil er jetzt anfängt, ein Musikstück auch intensiv zu hören und nicht


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