In medias res

Kultur | MAYA McKECHNEAY | aus FALTER 48/05 vom 30.11.2005

FILM Schlaglichter auf die digitale Zukunft: Unter dem Motto "Keep it curious" macht das Festival Resfest erstmals auch in Wien Station. 

Res, das kann alles Mögliche sein: Als "das Ding, die Sache" ist es eine der ersten Vokabeln im Lateinunterricht; heutigen Schülern dürfte das Wort allerdings eher vom Downloaden von Netzvideos ("high res, low res") geläufig sein. In "Resfest" finden sich jedenfalls beide Bedeutungen vereint: Der Name bezeichnet ein tourendes Medien- und Filmfestival mit Gewichtung auf digitalen Arbeiten; ein Ereignis, das sich auch im neunten Jahr seines Bestehens eine große Offenheit und Experimentierfreude für mediale "Dinge", soll heißen, oft noch nicht mal konkret benannte Phänomene, bewahrt hat.

  "Das Crossmediale, Hybride war immer Teil des Ganzen", sagt Richard Brehm, der das jährlich durch 35 internationale Großstädte tourende Festival mit Raphael Barth erstmals nach Wien geholt hat: "Resfest hat immer auch versucht, den Weg aus dem Kino rauszufinden.


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