Rund um den Globus

Stadtleben | EVA OBERMÜLLER und LENA YADLAPALLI | aus FALTER 48/05 vom 30.11.2005

AUSSTELLUNG Das einzige Globenmuseum weltweit steht in Wien. Endlich können die Erd- und Himmelsmodelle aus einem halben Jahrtausend auch in adäquatem Rahmen bestaunt werden. 

Angeblich ging Gerard Mercator gar nicht gern auf Reisen. Umso erstaunlicher ist, dass dieser Gelehrte aus dem 16. Jahrhundert zum bedeutendsten Kartografen überhaupt wurde: Mercator schuf nicht nur den ersten Atlas. In die Geschichte ging der aus Flandern stammende Mercator vor allem für seine winkeltreue Kartenprojektion des Erdenrunds ein, die bis heute seinen Namen trägt. Doch am Beginn seines Ruhmes standen Kugeln, die heute die Prunkstücke des wieder eröffneten Globenmuseums der Österreichischen Nationalbibliothek sind.

  Hinter Glas gesichert thronen sein Erd- und sein Himmelglobus im Zentrum der neu adaptierten Ausstellungsräumlichkeiten. Sie sind die wertvollsten Einzelstücke, die das Wiener Globenmuseum besitzt, das einzige Museum seiner Art weltweit. Gemeinsam mit rund 430 anderen Objekten aus


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