Frag Frau Nilsson

Stadtleben | CHRISTOPHER WURMDOBLER | aus FALTER 48/05 vom 30.11.2005

SÜSSES Eine Schwedin hat in Neubau ein schwedisches Zuckerlgeschäft eröffnet.

Ganz im Gegensatz zu beispielsweise Oliven, von denen man die ersten zehn im Leben herunterwürgen muss, um dann auf den Geschmack zu kommen, ist Lakritze eher nichts zum Drangewöhnen. Entweder man mag den "Bärendreck", oder man findet die schwarze, manchmal sogar salzige Süßigkeit eklig bis zum Brechreiz. Und so richtig durchsetzen konnte sich Lakritze hierzulande deswegen auch nie. Das fand Elisabeth Nilsson irgendwie schade, schließlich ist sie Schwedin, lebt aber seit sechs Jahren in Wien und liebt Lakritze - wie die meisten Menschen in Europas Norden. Zuerst hat sie aus ihrer Heimat nur für den Eigenbedarf Lakritze importiert, nun hat sie am Siebensternplatz ein kleines Geschäft eröffnet, das sie als Hobby betreibt und in dem sie ausschließlich Zuckerln aus Schweden verkauft - nicht nur Lakritze, sondern auch Fruchtgummi und Bonbons.

Und weil's naheliegend ist, hat Frau Nilsson ihr Geschäft kurzerhand


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