Geheimkräuterkrämer

Stadtleben | BARBARA ZEMAN | aus FALTER 48/05 vom 30.11.2005

PFLANZEN Bei Querbeet bekommt man Kräutlein, die man nicht unbedingt konsumieren sollte.

Pius hatte sich schon als Kind für Pflanzen am Wegesrand interessiert. Pharmazie oder Biologie studieren wollte er allerdings nicht, inskribiert hat er schlussendlich Publizistik. Das macht der nun 25-Jährige noch immer, bloß betreibt er sein Studium nicht mit halb so viel Enthusiasmus wie die Beobachtung von Gewächsen, die man draußen oder in Hallen von Großhändlern finden kann. So traf es sich gut, dass Pius vor drei Jahren Alex kennen lernte, der bis zum letzten Sommer bei einer Firma arbeitete, die Zier- und Speisepilze unter die Leute brachte. Im Sommer gab Alex seinen bisherigen Job auf, denn Pius und er hatten beschlossen, nicht immer nur von einem Geschäft zu sprechen, in dem es Kräuter aller Art geben sollte, sondern auch mal Nägel mit Köpfen zu machen.

Lediglich ein paar Vitrinen finden sich in dem weißen Raum in der Lindengassse, ein paar Lampen leuchten grünlich, manchmal violettstichig


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