Gute Geschäfte

Politik | NINA HORACZEK | aus FALTER 49/05 vom 07.12.2005

AFFÄRE Mit dem Versprechen, eine billige Wohnung zu vermitteln, soll eine Wienerin vor allem Ausländern systematisch Geld abgenommen haben. 

Dieses asylantische Gesindel, das lügt und betrügt", sei schuld, findet Ingrid Szabo. Sie hingegen, sie mache ordentliche Geschäfte. Szabo ist Besitzerin eines Adressenbüros in der Webgasse. Per Inserat in Tageszeitungen wirbt sie mit Wohnungsangeboten zu unglaublich günstigen Preisen. Nun hagelt es Beschwerden. Die Betreiberin des Adressenbüros würde speziell von Ausländern, die kaum Deutsch verstünden, viel Geld kassieren, ihnen dann aber nicht immer eine verfügbare Wohnung vermitteln. "Mir hat Frau Szabo eine günstige Wohnung versprochen, in die ich gleich einziehen kann", erzählt der Asylwerber Moneer K. (Name der Redaktion bekannt) aus Pakistan. Im guten Glauben, endlich eine leistbare Unterkunft gefunden zu haben, bezahlte er der Chefin des Adressenbüros 480 Euro. Dann folgte die Enttäuschung: "Als ich bei der versprochenen Wohnung


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