Die Googlebookgalaxis

Medien | KLAUS TASCHWER | aus FALTER 49/05 vom 07.12.2005

BUCHMARKT Nach dem Internet erschließt Google nun auch die Welt der Bücher. Das gigantische Digitalisierungsprojekt, für das 15 Millionen Bände eingescannt werden, hat unabsehbare Folgen für Leser, Händler, Verlage und Bibliotheken. 

Ende der Vorwoche kletterte die Google-Aktie abermals auf einen neuen Rekordwert. Am Freitag war solch ein Anteilschein des Suchmaschinenbetreibers 417 US-Dollar wert - fast das Fünffache des Ausgabepreises von vor elf Monaten. Google, das vor sieben Jahren von den damaligen Stanford-Studiosi Larry Page und Sergey Brin gegründet wurde, ist damit mehr wert als traditionsreiche Firmengiganten wie Coca-Cola, Time Warner oder Hewlett Packard. Die virtuelle Suchmaschine ist mit einer Kapitalisierung von hundert Milliarden Dollar längst zur realen Machtmaschine geworden, die sich nun auch anschickt, die unendlichen Weiten der Gutenberggalaxis zu erobern.

  Einen Teil der Erlöse durch den Börsegang, rund 200 Millionen US-Dollar, investiert Google nämlich


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