WELT IM ZITAT

Kultur | aus FALTER 49/05 vom 07.12.2005

Smells like Revanchefoul

Warum ist hier so viel schlechte Kunst auf zwei Häuser verteilt und mit immensem Aufwand kuratiert, zusammengeliehen und gehängt worden? (...) Das wahre Thema dieser und ähnlicher Ausstellungen ist nicht die vorgegebene und öffentlich benannte Konstruktion, deren Fixiertheit auf Immerschongewusstes kaum mehr als "journalistisch" geschmäht werden kann. Die "Bunte" ist ja wesentlich präziser. Eigentlich ist dies eine sehr selbstreflexive Ausstellung, denn sie handelt von den Zwängen und Imperativen populistischer Ausstellungspolitik: Vermeide jede kunstspezifische Auseinandersetzung! Zeige um Gottes willen nur Bekanntes!

Diedrich Diederichsen kritisiert in Nr. 47 der Zeit die Superstar-Ausstellung der Wiener Kunsthalle.

Im Sinne einer dem fortgeschrittenen Alter geschuldeten Kontrastwirkung wird das von Diederichsen gewohnte Pop-&-Politik-Larifari mit Gedankensplittern zu kanonischen Avantgardisten wie John Cage, Morton Feldman, Anton Webern verschnitten, die in Sachen Reflexionstiefe weit hinter die vom Autor onkelhaft abgekanzelte Musikzeitschrift "The Wire" zurückfallen. Absehbare Tiefpunkte erreicht Diederichsen, wenn er von der Metaebene auf das Niveau der Musikbeschreibung heruntersteigt.

Superstar-Kurator Thomas Mießgang kritisiert in profil Nr. 49 das jüngste Buch von Diedrich Diederichsen.

Beschluss des Dilemmas

Sowohl Käufer als auch Verkäufer der Waren sind oft geografisch abgetrennt, haben sie keine Vorteile des Kontaktes "Gesicht-im-Gesicht" und sind miteinander unbekannt. Der Käufer hat keine Überzeugung, dass die Waren liefern werden, und der Verkäufer hat keine Garantie, dass er die Bezahlung tatsächlich bekommen wird. Safe Sales Inc. bietet den Beschluss diesen Dilemmas an: Als die unabhängige dritte Person ist Safe Sales Inc. der Vermittler zwischen Käufer und Verkäufer in den Dialoggeschäften, unterstützend die Interessen beider Seiten.


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