Wer war John?

Kultur | GERHARD STÖGER | aus FALTER 49/05 vom 07.12.2005

MUSIK Zu John Lennons 25. Todestag skizzieren drei neue Bücher den Überbeatle zwischen Mensch und Mythos. 

Als John Lennon am 8. Dezember 1980 vor seiner Haustür in New York City von einem christlichen Fanatiker erschossen wurde, lag das Ende der Beatles eine gute Dekade zurück. Der Gründer, Denker, Charismatiker, Kreativkopf und Visionär dieser größten Popband aller Zeiten war zwei Monate zuvor vierzig geworden, und mit dem unbeschwerten Album "Double Fantasy" hatte er eben erst sein jahrelanges kreatives Schweigen gebrochen.

  Lennon war zu diesem Zeitpunkt längst eine Legende; ein Vierteljahrhundert später kann praktisch nur er gemeint sein, wenn vom größten Rockmusiker des 20. Jahrhunderts die Rede ist. Elvis endete als traurige Witzfigur mit dem Kopf in der Kloschüssel, Sir Mick Jagger ist ein unterhaltsames Kasperl und Bob Dylan seit Jahrzehnten eigentlich nur mehr für Besserwisser und Sektenangehörige interessant. Der Überbeatle Lennon aber bleibt in Erinnerung


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