Bilderbuch

Kultur | aus FALTER 50/05 vom 14.12.2005

Die zu Indien gehörigen Nikobaren sind jene Inselgruppe, die dem Epizentrum des Erdbebens vom 26. Dezember am nächsten lag. Entsprechend verheerend fielen die Verwüstungen durch den Tsunami aus: 5000 bis 10.000 Bewohner der dünn besiedelten Inseln, die übrigens einmal eine österreichische Kolonie waren, starben durch die Riesenwellen. Der in Wien arbeitende Humanökologe Simron Jit Singh forscht seit 1999 über die faszinierende Kultur der Nikobaresen, die im zweisprachigen Bildband "The Nicobar Island" für die Nachwelt dokumentiert und gerettet wurde - so wie etwa der Ritus des Schweinefests (im Bild), bei dem ein junger Mann es mit einem ordentlichen (aber gefesselten) Keiler zu tun kriegt.

Simron Jit Singh: The Nicobar Islands / Die Nikobaren. Wien 2005 (Czernin). 228 S.,u 49,- / K. T. (Buchpräsentation am 15.12. in der Galerie Habari, 6., Theobaldgasse 16)


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