"Kunst ein Schimpfwort"

KERSTIN BARNICK-BRAUN | Steiermark Kultur | aus FALTER 50/05 vom 14.12.2005

COMICS In der Reihe tonto-Comics erscheint ein neues Buch. Die Herausgeber Edda Strobl und Helmut Kaplan erzählen über ihre Arbeit und wieso sie mit der bildenden Kunst nichts zu tun haben wollen. 

Immer mehr Zeichner, Gruppen und Labels in Österreich setzen sich mit dem Medium Comic auseinander. Auch in Graz entwickelte sich in den letzten Jahren eine beachtenswerte Comicsszene. Eine wichtige Stelle nimmt dabei die Gruppe tonto ein, die sich als Plattform für experimentelle Comics versteht. Die Künstlerin Edda Strobl (geb. 1962) wollte vor Jahren innerhalb des Labels tonto, das sich auf nicht profitorientierte, meist elektronische Musik spezialisiert hat, eine solche Plattform schaffen. Gemeinsam mit Helmut Kaplan (geb. 1967), dem Gründer von tonto, begann Strobl - beide sind sowohl in der Kunst wie der Musik tätig - im Jahr 2000 damit, "Feldforschungen" im Comic-Eldorado Chicago zu betreiben. Und sie bauten erste Kontakte zu anderen Comicszeichnern auf. Ein Jahr darauf ging die

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