Trouble in der Bubble

Steiermark Stadtleben | TIZ SCHAFFER | aus FALTER 50/05 vom 14.12.2005

SZENE Im Beisl im Grazer Kunsthaus geht es wieder rund. Im zweiten Jahr seines Bestehens steht möglicherweise der dritte Betreiberwechsel bevor. 

Die Geschichte des Kunsthauscafé im Grazer Kunsthaus ist durchaus turbulent. Seit es seinen Betrieb im Oktober 2003 aufgenommen hat, neigt es dazu, den Führungsstab in einem Rhythmus zu wechseln wie ungepflegtere Zeitgenossen ihre Socken. Zu Beginn stand das Lokal unter der Führung des Popkulturvereins Vipers und nannte sich schick Les Vipères. Laut Vipers-Vorstand Volker Sernetz wollte Joanneum-Chef Peter Pakesch die Szenecredibility und Anziehungskraft des Vereins für das Lokal nutzen. Trotzdem war das Ablaufdatum der Zusammenarbeit vorherbestimmt. Pakesch suchte von Anfang an einen Pächter, der bereit wäre, sich längerfristig zu binden. Für Sernetz war das ohnehin nie Thema. Die Richtung war trotzdem zu Beginn klar: Gehobene urbane Gastronomie gepaart mit zeitgenössischer Architektur sollte die Räume tagsüber beleben, Szene- und


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