MEDIENSPLITTER

Medien | aus FALTER 50/05 vom 14.12.2005

"Falter" verurteilt "Endet die Freiheit der Kritik, wenn das - wie immer fragwürdige - Urteil einer Richterin kritisiert wird?", hatte der Falter im September dieses Jahres gefragt. Nun hat er eine vorläufige Antwort: Genau dort endet die Freiheit der Kritik. Nach dem erstinstanzlichen Urteil von Richterin Natalia Frohner soll es nämlich üble Nachrede gewesen sein, was Falter-Redakteur Florian Klenk in seiner Kritik an der Begründung eines Urteils einer Wiener Neustädter Richterin beging. Er habe den zulässigen Rahmen von Kritik überschritten, sagte Frohner. Das außerordentlich hohe Strafmaß von 7000 Euro begründetet sie auch damit, dass der Falter-Bericht eine parlamentarische Nachfrage nach sich zog (!!). Der Falter legte volle Berufung ein und wird weiter berichten.

Doku gestrichen Fünfzig Jahre nach Unterzeichnung des Staatsvertrages stehen noch immer nicht genügend zweisprachige Ortstafeln in Kärnten - anlässlich des Gedenkjahres verarbeiteten Thomas Korschil und Eva


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