Netznischen

Medien | THOMAS PRLIC | aus FALTER 50/05 vom 14.12.2005

INTERNET Eine Veranstaltungsreihe von Music Information Center Austria und Netbase untersucht die Chancen von Onlinelabels.´

Eine eigene Website zu basteln, das war für Nicole Hencsei keine große Sache. Die unter dem Namen Ravissa auflegende Wiener DJ wollte gemeinsam mit der Multimediakünstlerin Caroline Asen ein eigenes Label gründen. Weil die Marktsituation für ein "richtiges" Label aber gerade nicht so günstig war, entschloss man sich kurzerhand zur Webvariante. Die Homepage www.doorbitch.nu kann nun allerdings gleich etwas mehr als ein herkömmlicher Webmusikshop: Ravissa bietet dort ihre Tracks kostenlos zum Download an und kündigt Partytermine an, ihre Kollegin Asen kann ihre Werke ebenso präsentieren wie einige andere befreundete Künstler. Doorbitch ist also ein kleines, hybrides Selbstvermarktungsnetzwerk geworden - mit dem die Betreiberinnen noch dazu gute Zugriffszahlen erzielen.

  Die Website ist nur eines von vielen Beispielen dafür, wie solche Onlineplattformen


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