"Warum ist das so fad?!"

Kultur | KLAUS NÜCHTERN | aus FALTER 50/05 vom 14.12.2005

INTERVIEW Wolf Haas ist Österreichs populärster und bestgeschätzter Schriftsteller im Schafspelz des Krimischreibers. Ein Gespräch übers Schreiben und Lesen, übers Schenken und Skifahren, über die Kaserer-Monika und das Karmeliterviertel, über Visitenkarten und verständige Mädchen. 

Wolf Haas muss üppig Freizeit haben. Jedenfalls beantwortet er die per E-Mail abgesandte Interviewanfrage in rekordverdächtigem Tempo: "Heute 20 Uhr oder morgen 21 Uhr?" Es wird heute 21 Uhr in einem böhmischen Wirtshaus hinterm Augarten. Haas kann sich aber auch entspannt zurücklehnen: Eine wohlfeile, aber gediegen gemachte Box mit allen sechs Brenner-Krimis ist rechtzeitig vor Weihnachten herausgekommen, das Hörbuch "Brenner live" mit Lesungsmitschnitten erscheint im Jänner und das neue Buch dann im Mai. Der gebürtige Pinzgauer könnte sich also ganz gelassen auf seinen 45. Geburtstag vorbereiten, den er am 14. Dezember begeht. Allerdings hasst Wolf Haas alle im Dezember anstehenden Feiern.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige