Literatur

Kultur | aus FALTER 51/05 vom 21.12.2005

A.L. Kennedy: Paradies

Wagenbach

Die Leber der Icherzählerin möchte man lieber nicht haben, die Intelligenz und den grimmigen Humor schon.

Daniel Kehlmann: Die Vermessung der Welt Suhrkamp

Ein Glücksfall: Der historische Wissenschaftlerroman verkauft sich wie geschnitten Brot und ist trotzdem gut.

Kazugo Ishiguro: Alles, was wir geben mussten Blessing

Ein Roman auf der Höhe der Zeit: Zu hoffen ist, dass diese Klonvision literarische Fantasie bleibt.

Brigitte Kronauer: Frau Melanie, Frau Martha und Frau Gertrud Suhrkamp

Zum Büchnerpreis eine kleine Kompilation, die daran erinnert, was Literatur alles kann: berauschend dicht!

Julian Barnes: Der Zitronentisch

Kiepenheuer & Witsch

Geschichten vom Altern und Sterben: traurig und obszön, elegant und mitunter ziemlich lustig.

Wilhelm Genazino: Die Liebesblödigkeit

Hanser

Bild eines Herrn mit zwei Geliebten: hochreflexiver und vergnüglicher Spaziergang am Rande des Abgrunds.

Stewart O'Nan: Abschied von Chautauqua

Rowohlt

Der amerikanische Familienroman macht weiter - und war noch nie so leise und kaum je berührender.

Irene Dische: Großmutter erzählt

Hoffmann & Campe

Die Katastrophen des 20. Jahrhunderts anhand einer Sippengeschichte - erzählt von einer Toten.

Arno Geiger: Es geht uns gut

Hanser

Spots auf drei Generationen und die österreichische Geschichte - dafür gab's den Deutschen Buchpreis.

Michal Viewegh: Völkerball

Deuticke

Eine Schulklasse wird älter: multiperspektivische Melancholie angesichts dessen, was ungelebt bleibt.


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