BILDERBUCH

Kultur | aus FALTER 51/05 vom 21.12.2005

Die deutsche Filmemacherin Ulrike Ottinger findet in den letzten Jahren auch in der Kunstszene zunehmend Beachtung. In der Ursula Blickle Video Lounge der Kunsthalle werden bis Ende des Monats Arbeiten der Künstlerin gezeigt. Begleitend zu einer großen Retrospektive in Deutschland ist jetzt auch ein Buch mit den Fotografien (1970-2005) der Globetrotterin erschienen. Die Ukraine, die Mongolei, Indien, China und viele andere Länder hat Ottinger bereist und dort, nach exzentrischen Frühwerken wie "Freak Orlando" oder "Dorian Gray im Spiegel der Boulevardpresse", Dokumentarfilme gedreht. Aus diesen Ländern stammt auch ein Großteil der Fotos, die teilweise eine spielfilmartige Pracht besitzen. Das Buch ist nach Kapiteln wie "Markt", "En Face" oder "Farbe" gegliedert. Dazwischen streut Ottinger Bilder ihrer Akteure.

Catherine David, Gerald Matt (Hg.): Ulrike Ottinger. Bildarchive. Nürnberg 2005 (Verlag für moderne Kunst). 528 S., 433 Abb., E 48,- / N. S.


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